Magie und Esoterik
"Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit."
Khalil Gibran, Der Prophet

Magie und Esoterik

Ein Bund, der die Sterne bewegt und die Welt verzaubert
 
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 25.11. -die Schamanin

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Talari

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Anmeldedatum : 01.10.11

BeitragThema: 25.11. -die Schamanin   28th November 2011, 12:30 pm

Ich laufe durch den Elisenhain, die sonne scheint, herbstlich. Ich weiß dass ich träume. Aber ich genieße das Laufen, das schöne Wetter und warte auf die Dinge die da wohl wieder kommen mögen.
als ich an meinem Lieblingsplatz ankomme, sehe ich dort eine Frau sitzen.
Ich bleibe stehen, dann nähere ich mich Langsam. Die Frau hat mire den Rücken zugedreht, eine zierliche, recht große Person ist sie mit langen, dunkelblonden Haaren und einem weißgrünen Gewand, fast sieht sie aus wie eine typische Herr-der Ringe-Elbin. Ich muss schmunzeln. Was es nicht alles in diesem Wald gibt. die Frau wirkt zerbrechlich und irgendwie abwesend. Ich räuspere mich.
mit einer einzigen , fließeden Bewegung steht die Frau auf und steht plötzlich direkt vor mir. Ihre Augen, obwohl ein helles Graublau, wirken dunkel und tief. Eine ruhige, mächtige Aura geht von ihr aus. Ich schaudere und weiche einen Schritt zurück , doch ich bringe keine Distanz zwischen uns.
Die Frau lächelt. Ein lächeln welches warm schein und doch so tief geht, dass es weh tut.
Sie spricht:
"Komm mit mir auf eine Reise"
Ich: "wohin?"
Sie:" ich lade dich ein "

Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken. Bevor ich irgendwie reagieren kann, hatsie meine stirn berührt. der Wald verschwimmt in einem gewaltigen Strudel aus grellen Farben, ich fühle mich aus meinem Körper hinausgerissen.


ICH höre Trommelschlag, ein ruhiger Rythmus, wie ein Herz, welches beruhigen soll.
Ich wache auf, liege auf dem Boden.
Als ich mich aufsetze, sehe ich die Frau vor einem großen Feuer stehen.
Um sie herum sind Schälchen (Kupfer??) aufgestellt, mit Symbolen verziert welche mir zum Großteil fremd sind, einige zeigen Tiere, Hunde oder Wölfe, Greifvögel. Andere fabelwesen oder gar Götter?.
In den Schälchen muss sich Räucherwek befinden, denn sie qualmen und ein Duft geht von ihnen aus, welchen ich nicht zuordnen kann.die Kräuter/harze sind mir nicht bekannt.

Ich bin sehr durstig.

Die Frau drehtsich zu mir um, ich stehe auf.
Sie sieht mich an, Ihre Augen sind nun nahezu schwarz und ihre Bewegungen wirken unnatürlich.
sie sagt etwas, spricht Worte aus, jede einzelne Silbe betonend.
Obwohl ich diese worte noch nie gehört habe, höre ich mich antworten, mit der selben Betonung, doch andere Worte.
es wirkt harmonisch, wie ein frage-antwort-spiel. Eine tiefe ruhe überkommt mich. ich spüre, wie meine kräfte sich zentrieren und ich mich Erde. Ich spüre die Energien der Umgebung und wie sie auf das Feuer zulaufen.
Die Frau lächelt.
Ich trete zu ihr heran.
Sie reicht mir einen Kelch, blau-silbern schimmert er.
Als ich ihn in die Hände nehme, fühlt er sich kühl und ziemlich schwer an.
Die Flüssigkeit die sich in ihm befindet, riecht würzig, der Duft ist nahezu Betäubend.
Die Frau nickt:
"Trink, und du wirst Antworten bekommen, lernen zu kontrollieren, Trink und du wirst zu uns gehören. DieseEhre wird nur wenigen zuteil."
Ich lächele, habe das Gefühl, dasrichtige zu tun und hebe de Kelch an die Lippen.

Plötzlich durchfährt ein Schmerz mein drittes Auge, ich zucke zusammen, lasse den Kelch fallen, halte mir den Kopf.
Es ist, als wären mir die Augen geöffnet worden.

Ich sehe das Feuer, es wirkt bedrohlich, verzehrend, verschlingend. Nicht elementar sondern irgendwie pervertiert.
Es verschlingt die Energien der Umgebung.
Der Kelch windet sich, es sind zwei Schlangen diesich ineinander verbissen haben uns sich jetzt zischend auseinander und fortbewegen. Blut vermengt mit irgendetwas war der Inhalt des Kelches.
Die Frau wirkt ausgezehrt, verschwunden dieEleganz, Ihre Aura ist immer noch mächtig, doch es ist eine hungrige Macht, ich sehe, dass sie diese nutzt um anderen und auch sich zu schaden, grenzenlos ist ihr Handeln. Ihre Hare tosen um ihr Haupt wie ein kränkliches Meer und ihre Augen sind leer, eingerahmt von den Dunstwolken der Räucherkräuter, die Symbole auf den Schalen schimmern rot.

sie lacht
"Was sagst du? spürst du die Macht, die du über dich undandere haben kannst? du brauchst nur danach zu greifen, sie ist in dir, du kannst mächtiger werden als ich, mächtiger als vieleandere und du kannst es beherrschen"
Ich greife nach meinen Ankern und höre ein Lachen.

"Du kannst nicht immer entkommen"



ich wache
auf.

(ich habeein bischen gegoogelt und habe den verdacht , dasseseine Schamanin war die mich da ködern wollte9


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