Magie und Esoterik
"Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit."
Khalil Gibran, Der Prophet

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 29. Die Schamanin 2.0

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Talari

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BeitragThema: 29. Die Schamanin 2.0   30th November 2011, 11:45 pm

Ich befinde mich in einem leeren Raum.
Ich kann mich nicht bewegen.
Energiefäden halten mich an Armen und Beinen fest und sind wie Ketten gespannt.
Ich fühle, wie Energien durch meinen Körper fließen, die nicht meine sind, fühle wie Teile meiner Energien meinen Körper verlassen.
Ich kann nichts dagegen machen.
Ich schließe die Augen
Ich stehe in einem Wald,mit gewaltigen Bäumen, so dicht doch gleichzeitig hell.
Eine fast heilige Ruhe, doch keine Stille erfüllt den Ort
Ein ziemlich großer Hirsch steht mir gegenüber, golden leuchten seine Augen, in seinem ausladenden Geweih nisten Vögel.
"Folge weiter dem Pfad"

Die Stimme klingt bestimmend und feststellend zugleich
Mein Herz beginnt lauter zu schlagen.
Ich öffne meine Augen.
Mit einem gedanklichen Messer (danke an Matzes Trennungsritual)
durchschneide ich die Fäden die mich fesseln.
Nur einen Faden, den an meiner rechten Hand, durchtrenne ich nicht.
Ich packe ihn mit beiden Händen und ziehe, hole ihn ein wie eine Angelschnur mitsamt dem was am anderen Ende hängt.
Es ist die Schamanin.
Sie sieht mich an.
Meine Stirn brennt.
Ich wundere mich, Angst in ihren Augen zu sehen.
Sie steht da wie erstarrt, blanke Furcht in ihrem Blick.
Ich packe den Faden fest mit der rechten Hand.

Meine Stimme ist nicht mehrdie meine, als ich spreche.
"Du hast gebrochen was schon ewig besteht, die Warnungen missachtet, das Recht verdreht.
nie mehr sollst du den meinen und meinen Kindern schaden, nun fühle selbst was du verursacht. Nicht länger gangbar sei dieser Weg für dich"

Ich ziehe an dem Faden.
Ich spüre wie sich Energien von der Schamanin ausgehend wie ein geflecht um den schon vorhandenen Faden legen.
Ich spüre wie Energie in meinen Körper fließt, sich konzentriertsammelt, bevor sie verschwindet und ich sie nicht mehr wahrnehmen kann.
Schließlich endet es.
Mein Herzschlag beruhigt sich.
Die Gestalt der Schamanin verändert sich.
Ich zerreiße den Faden. Ich spüre wie Energie entweicht.
Alles bedrohliche ist von der Schamanin gewichen.
Sie wirkt wieder zerbrechlich, sie zittert, liegt am Boden.
Sie tut mir leid.
Ich trete zu ihr hin, möchte ihr aufhelfen, reiche meine Hand.
Sie schlägt sie aus undschaut mich an, Verzweiflung und eine unheimliche Leere in ihrem Blick:
"Kind, was für einer wilden Bestie dienst du nur?"
Sie verschwindet.

Ich wache auf, mit Kopfschmerzen und ziemlich kaputt.
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Gwyndir
Admin
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BeitragThema: Re: 29. Die Schamanin 2.0   1st Dezember 2011, 9:39 am

Der Hirsch den du in deinem Traum begenet bist und von dem du "bessen" warst ist eins der mythischen vier Tiele der Kelten.

Der Hirsch gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und Beschützer des Waldes.
Er verkörpert Anmut, aber auch Kampfeslust und Männlichkeit und wurde als Gottheit verehrt (siehe Cernunnos).


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